00:38 26 September 2018
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    Clinton schöpft Anti-Krisen-Rezepte aus chinesischem Volkswissen

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    Bei der Erörterung möglicher Kooperationen angesichts der Weltfinanzkrise haben US-Außenministerin Hillary Clinton und Chinas Premier Wen Jiabao auf chinesische Volksweisheiten zurückgegriffen.

    PEKING, 21. Februar (RIA Novosti). Bei der Erörterung möglicher Kooperationen angesichts der Weltfinanzkrise haben US-Außenministerin Hillary Clinton und Chinas Premier Wen Jiabao auf chinesische Volksweisheiten zurückgegriffen.

    „In Bezug auf die globale Finanzkrise haben Sie sehr richtig den alten chinesischen Spruch gebraucht: Wenn man einen Fluss überquert, sollte man gegeneinander nicht kämpfen, denn alle sitzen in einem Boot", sagte Wen zu Clinton, die am Samstag in Peking weilte.

    Für ihren Vorschlag, bei der Verhinderung neuer Krisen zu kooperieren, warb Clinton laut Agentur Xinghua mit einem weiteren chinesischen Sprichwort: „Einen Brunnen sollte man graben, noch bevor man durstig wird".

    Nach einem Gerpräch mit ihrem chinesischen Amtskollegen Yang Jiechi teilte Clinton mit, US-Präsident Barack Obama treffe Anfang April beim G20-Gipfel in London mit Chinas Staatschef Hu Jintao zusammen. Das werde ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sein.

    Yang sagte außerdem, Peking sei zu einem „konstruktiven Dialog" in Sachen Menschenrechte bereit, warnte aber vor der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas. Die chenesische Führung wird vom Westen wegen Verstößen gegen persönliche Freiheiten und Demokratie scharf kritisiert.

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