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    Castro erläutert Regierungsumbildung: Vom „Honig der Macht“ vergiftet

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    Die jüngste Umbildung der Regierung Kubas bedeutet nicht, dass „Fidels Leute“ durch „Rauls Leute“ ersetzt wurden. Das betonte Commandante Fidel Castro in seinem jüngsten Artikel, der den massiven Umbesetzungen im kubanischen Kabinett gewidmet war.

    HAVANNA, 04. März (RIA Novosti). Die jüngste Umbildung der Regierung Kubas bedeutet nicht, dass „Fidels Leute“ durch „Rauls Leute“ ersetzt wurden. Das betonte Commandante Fidel Castro in seinem jüngsten Artikel, der den massiven Umbesetzungen im kubanischen Kabinett gewidmet war.

    Wie Castro in einem Beitrag unter dem Titel „Gesunde Veränderungen im Ministerrat“ feststellte, waren die meisten Minister, die am Montag abgesetzt wurden, seinerzeit nicht von ihm für diese Ämter vorgeschlagen worden. „Ich habe mich damit nie befasst“, so Fidel.

    Die Neuernennungen seien mit ihm zwar besprochen, von ihm aber in keiner Form gebilligt worden. „Ich habe diejenigen, die diese Leute vorgeschlagen hatten, in keiner Weise gezwungen, so vorzugehen, denn ich habe alle Machtbefugnisse längst aufgegeben“, hieß es.

    Diejenigen, die die neuen Kandidaturen abgestimmt haben, „haben wie echte Revolutionäre gehandelt, die ihren Prinzipien treu sind“.

    Zugleich kritisierte Castro die abgesetzten Beamten und betonte, dass ihre Absetzung berechtigt war. „Der Honig der Macht hat bei ihnen Ambitionen geweckt, die sie zu unwürdigen Handlungen verleitet haben“, meinte er. „Der äußere Feind verband gewisse Illusionen mit ihnen.“

    Am markantesten bewerten die Beobachter die Entlassung des bisherigen Außenministers Felipe Perez Roque und des Sekretärs des Ministerrates, Carlos Lage Davila, beide langjährige Mitstreiter des kubanischen Revolutionsführers.

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