23:47 21 Februar 2018
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    Russische Militärjustiz ermittelt zu illegalem Waffenverkauf ins Ausland

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    Den russischen Sicherheitsstrukturen liegen Informationen darüber vor, dass Munition aus Waffenlagern der Seekriegsflotte illegal als Buntmetall ins Ausland ausgeführt und nach China weiterverkauft worden war.

    MOSKAU, 06. März (RIA Novosti). Den russischen Sicherheitsstrukturen liegen Informationen darüber vor, dass Munition aus Waffenlagern der Seekriegsflotte illegal als Buntmetall ins Ausland ausgeführt und nach China weiterverkauft worden war. Das erfuhr RIA Novosti am Freitag von einem ranghohen Mitarbeiter der russischen Sicherheitsstrukturen.

    Wie der oberste Militärstaatsanwalt Sergej Fridinski in einer Sitzung des Kollegiums der russischen Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, hatten mehrere ranghohe Marineoffiziere und Unternehmer 30 U-Boot-Raketen und 200 Flugzeugbomben illegal nach Tadschikistan ausgeführt und für 18 Millionen US-Dollar nach China weiterverkauft.

    „Den Untersuchungsergebnissen nach wurden die Waffen per Bahn befördert und als Buntmetall abgefertigt worden. Der gesetzwidrige Munitionstransport wurde von Mitarbeitern des Föderalen Zolldienstes aufgedeckt, die bei der Kontrolle eines Militärzuges Widersprüche zwischen der Fracht und den Begleitdokumenten entdeckt hatten. Der Inlandsgeheimdienst (FSB) wurde darüber in Kenntnis gesetzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.