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    Clinton: USA verzichten nicht Russland zuliebe auf Unterstützung Georgiens - MEHR

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    Die Zusammenarbeit mit Russland bedeutet nicht, dass die USA auf die Unterstützung von Georgien und den baltischen Staaten verzichten wollen.

    MOSKAU, 06. März (RIA Novosti). Die Zusammenarbeit mit Russland bedeutet nicht, dass die USA auf die Unterstützung von Georgien und den baltischen Staaten verzichten wollen.

    Das sagte US-Außenministerin Hillary Clinton am Freitag in Brüssel kurz vor ihrer Abreise nach Genf, wo sie mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zusammentreffen soll.

    Es gäbe Bereiche, in denen die USA und Russland erfolgreich zusammenarbeiten könnten, betonte Clinton. Hierzu gehöre etwa der Kampf gegen den Terrorismus und gegen die Ausbreitung von Atomwaffen. „Auch gibt es Themen, in denen wir kritisch auseinandergehen.“

    Trotz der Zusammenarbeit mit Russland unterstützen die USA weiter den Wunsch Georgiens und des Baltikums, von Russland unabhängig zu sein, betonte Clinton.

    „Wir haben das Vorgehen Russlands in Georgien und den Missbrauch der Energie als Druckmittel verurteilt“. „Es ist wichtig, dass die USA, die EU und Russland Partner werden“, sagte die US-Außenministerin.

    Beobachter wiesen daraufhin, dass Clinton unter den Streitthemen die strategische Abrüstung nicht erwähnt hat. Das berechtigt ihnen zufolge zu der Hoffnung auf den Abschluss eines neuen START-Vertrages.

    Lawrow und Clinton werden am Freitagabend in Genf erstmals zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammentreffen. Die neue Administration von Präsident Barack Obama hatte davor einen Neuanfang in den Beziehungen mit Russland angekündigt, die während der achtjährigen Präsidentschaft von George Bush jun. getrübt worden waren.

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