18:35 25 September 2018
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    Russland erwartet von G20-Gipfel konkrete Entscheidungen zur Weltwirtschaft

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    G20-Gipfel (41)
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    MOSKAU, 06. März (RIA Novosti). Die Entscheidungen des G20-Antikrisengipfels in London am 1. und 2. April dürfen nicht verbal sein, sondern müssen zu einer realen Änderung des „aufgeblähten“ Weltwirtschafts- und Finanzsystems führen und das weitere Schicksal der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds bestimmen.

    „Präsident Medwedew hat schon zuvor erklärt, dass es notwendig ist, auf diesem Gipfel konkrete Entscheidungen zu treffen. Ansonsten werde er sich einfach in ein Protokolltreffen verwandeln. Unter diesen alles andere als einfachen Bedingungen haben wir keine Zeit für einen einfachen Händedruck", sagte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Premiers, am Freitag in einem Interview für den Rundfunksender „Golos Rossii“ (Stimme Russlands).

    "Eben deshalb ist unsere Delegation darauf eingestellt, den politischen Willen zu bekunden, und bereit, konkrete Abkommen zu erzielen, die die Zukunft des Weltwirtschaftssystems bestimmen werden“, füge Peskow an.

    Nach Worten des Pressesprechers ist es offensichtlich, dass die weitere Existenz des Weltwirtschaftssystems ohne dessen Änderung unmöglich ist.

    „Die Gipfelteilnehmer werden darüber nachdenken müssen, wie die Kontrolle über das Weltfinanzsystem zu verstärken ist, um eine Bildung von sogenannten Finanzblasen nicht zuzulassen“, betonte er.

    Peskow verwies darauf, dass sich die Weltbank und der Internationale Währungsfonds als unfähig erwiesen hätten, die Weltkrise zu verhindern. Sie hätten auch das Anschwellen negativer Tendenzen in der Wirtschaft nicht bemerkt.

    „Unsere Spitzenvertreter müssen entscheiden, wie entweder ihre Arbeit oder das System selbst zu verbessern ist“, unterstrich der Sprecher des Premierministers.

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