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    Präsident von Turkmenien gesteht erstmals Krisenfolgen für eigene Wirtschaft ein

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    ASCHCHABAD, 06. März (RIA Novosti). Der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymuchamedow hat am Freitag im Ältestenrat zum ersten Mal zugegeben, dass die Weltkrise auch die Wirtschaft seines Landes negativ betroffen hat.

    Die Weltwirtschaftskrise hat nach seinen Worten eine Senkung der Nachfrage und der Preise für turkmenische Exporterzeugnisse herbeigeführt. Dabei seien die Energieträger - Erdgas, Erdöl und Erdölprodukte - die wichtigste Einkommensposition aus dem Warenexport Turkmeniens. Damit würden sich die zurückgehenden Deviseneinnahmen im Staatshaushalt erklären.

    Das wird die makrowirtschaftlichen Leistungen der turkmenischen Wirtschaft dem Präsidenten zufolge jedoch nicht beeinflussen. Die Regierung habe alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um die Folgen der Krise zu minimieren, sagte Berdymuchamedow im Ältestenrat in Turkmenabat.

    Unter den Anti-Krisen-Maßnahmen nannte der turkmenische Staatschef Schritte zur Diversifizierung der Wirtschaft, insbesondere Wandlungen im Banken- und Finanzsystem. Dank der staatlichen Regelung verzichtete Turkmenien auf ausländische Kredite und Anleihen.

    "Im Ergebnis gehört Turkmenistan zu der nicht zahlreichen Gruppe der Länder der Welt, die keine Auslandsschulden haben", stellte der turkmenische Präsident fest.

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