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    Kaukasus: Gesprächsthema für Lawrow und Clinton

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    MOSKAU, 06. März (RIA Novosti). Der russische Außenminister Sergej Lawrow und seine US-amerikanische Amtskollegin Hillary Clinton werden in den bevorstehenden Verhandlungen das Kaukasus-Thema besprechen. Die Meinungsverschiedenheiten der Seiten zu diesem Thema dürfen kein Hindernis für das Erzielen von Abkommen über andere Fragen der russisch-amerikanischen Beziehungen werden.

    Lawrow und Clinton wollen ihr erstes bilaterales Treffen am Freitagabend in Genf durchführen. Vor einigen Tagen sahen sich Lawrow und Clinton im ägyptischen Scharm el-Scheich in einer Sitzung des Nahost-Quartetts (Russland, USA, EU und UNO). Aber das Treffen in Genf wird ihr erster unmittelbarer Umgang, bei dem sie ihre Meinungen über den gesamten Komplex der bilateralen Beziehungen und über einen breiten Fragenkreis der internationalen Agenda austauschen werden.

    "Die Seiten haben unterschiedliche Positionen zur Kaukasus-Situation. Die USA sind gegen die Anerkennung Südossetiens und Abchasiens durch Russland und dagegen, dass wir dort auf Einladung der Regierungen dieser Republiken militärisch präsent sind", sagte der russische NATO-Botschafter Dmitri Rogosin am Freitag im Sender „Russkaja sluschba nowostej“ (Russischer Nachrichtendienst).

    Zugleich wird das Kaukasus-Thema laut Rogosin kaum ein Hindernis dafür sein, Einvernehmen bei den Themen der russisch-amerikanischen Beziehungen zu finden, an denen Russland interessiert ist.

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