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    Russischer EU-Botschafter warnt im Südossetien-Streit vor Druck auf Minsk

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    ATHEN, 06. März (RIA Novosti). Der politische Druck, den die EU auf Minsk in Bezug auf die mögliche Anerkennung Abchasiens und Südossetiens ausübt, erinnert an den Kalten Krieg, so der russische EU-Botschafter Wladimir Tschizhow.

    „Wir berücksichtigen die Haltung der EU, die diese neuen Länder nicht anerkennt. Wir setzen weder die EU noch sonst jemanden unter Druck. Die Anerkennung dieser Länder ist eine souveräne Angelegenheit eines jeden Staates“, sagte Tschithow am Freitag in Athen.

    „Ich muss aber einen gewissen politischen Druck seitens der EU etwa auf Weißrussland feststellen. Es wird gefordert, auf die Anerkennung zu verzichten - ansonsten kämen Weißrusslands Beziehungen zur EU zu Schaden. Aus meiner Sicht ist dieser politische Druck unakzeptabel. Er erinnert mich an den Kalten Krieg“, hieß es.

    Russland hatte Abchasien und Südossetien im August nach dem militärischen Konflikt mit Georgien als unabhängige Staaten anerkannt. Diesem Beispiel war bislang nur Nicaragua gefolgt. Das weißrussische Parlament soll Anfang April über die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens entscheiden.

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