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    Kokoity wirft EU-Mission Nachsicht gegenüber Georgiens Kriegsvorbereitungen vor

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    Georgische Militärkräfte richten in Gegenwart der EU-Beobachter Befestigungsanlagen und neue Schusspositionen an der Grenze zu Südossetien ein, behauptet der südossetische Präsident Eduard Kokoity.

    MOSKAU, 06. März (RIA Novosti). Georgische Militärkräfte richten in Gegenwart der EU-Beobachter Befestigungsanlagen und neue Schusspositionen an der Grenze zu Südossetien ein, behauptet der südossetische Präsident Eduard Kokoity.

    „Im Zuständigkeitsgebiet der europäischen Beobachter befinden sich zurzeit 35 bewaffnete georgische Posten. Generell befinden sich rund 2.500 bewaffnete Menschen auf georgischem Territorium im Konfliktgebiet“, so Kokoity am Freitag bei einem Treffen mit der Chefin der EU-Untersuchungskommission für den Kaukasus-Konflikt, Heidi Tagliavini.

    Wie Kokoitys Sprecherin Tamara Kelechsajewa zu RIA Novosti sagte, bezeichnete der südossetische Präsident diese Situation als Verstoß gegen die geltenden Friedensvereinbarungen: „Georgien und die EU-Beobachter, die nicht einmal versuchen, auf die georgische Seite einzuwirken, sind für die Vereitlung der Vereinbarungen völlig verantwortlich“.

    Die Haltung der EU-Beobachter trage zu neuen Spannungen an der Grenze zwischen Südossetien und Georgien bei. „Die europäischen Beobachter leisten aus unserer Sicht eine sehr schwache Arbeit“, sagte Kokoity.

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