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    China kann neue Antikrisenmaßnahmen ergreifen

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    PEKING, 13. März (RIA Novosti). Die chinesischen Behörden schließen zusätzliche Stimulierungsmaßnahmen zur Überwindung der Weltfinanzkrise nicht aus, erklärte Premier des Staatsrates der VR China Wen Jiabao in Peking.

    „Wir können jederzeit neue Stimulierungsmaßnahmen ergreifen“, teilte der chinesische Regierungschef mit, ohne die Fristen und den Umfang möglicher Finanzspritzen zu nennen.

    Ihm zufolge gab die chinesische Regierung die Absicht bekannt, bis 2010 vier Billionen Yuan (586 Millionen US-Dollar) in die Entwicklung der nationalen Wirtschaft zu investieren.

    Die Hauptmittel des Antikrisenpakets würden für die Hebung des Lebensstandards der Bevölkerung, die Entwicklung der Infrastruktur, den Umweltschutz und andere wichtige Bereiche bereitgestellt.

    Wie Wen Jiabao betonte, wären viele Projekte, denen unter Krisenbedingungen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werde, lange vor dem Beginn der Weltfinanzkrise bestätigt und für das elfte Planjahrfünft geplant worden.

    „Die Krise und die Bereitstellung zusätzlicher Investitionen werden den Prozess ihrer Umsetzung nur beschleunigen“, sagte der Premier.

    Er erklärte vor Journalisten, dass die Zuversicht bei der Überwindung der Krise unter den heutigen Bedingungen ein viel wichtigerer Faktor des Erfolgs als Gold und Gelder sei.

    Wen Jiabao verwies darauf, dass in der kurzen Zeit, die nach dem Beginn der Realisierung der Antikrisenmaßnahmen in China vergangen sei, schon konkrete Ergebnisse zu sehen seien.

    Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass sowohl China als auch die ganze Welt bereits im nächsten Jahr noch besser werden.

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