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    Ukrainische Justiz ermittelt gegen präsidententreuen Geheimdienst

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    Die ukrainische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den präsidententreuen Inlandsgeheimdienst SBU eingeleitet und dessen Chef verhört.

    KIEW, 13. März (RIA Novosti). Die ukrainische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den präsidententreuen Inlandsgeheimdienst SBU eingeleitet und dessen Chef verhört.

    Wie SBU-Chef Walentin Naliwaitschenko am Freitag vor Journalisten sagte, wurde er am Vortag von der Generalstaatsanwaltschaft verhört. Es gehe dabei um einen Verdacht auf mögliche „illegale Aktivitäten“ des SBU, erklärte Naliwaitschenko. Weitere Einzelheiten wollte er nicht nennen, meldete die ukrainische Agentur UNIAN.

    Auf die Frage, ob es sich bei diesen „illegalen Aktivitäten“ um Vorwürfe gegen Regierungschefin Julia Timoschenko handle, antwortete Naliwaitschenko, der SBU ermittle zurzeit gegen keinen Staatsbeamten wegen Hochverrat.

    Der Vorwurf des Hochverrats gegen Timoschenko stammt vom Präsidialamt. Die Konfrontation zwischen Timoschenko und Präsident Viktor Juschtschenko war nach der jüngsten SBU-Razzia in der Kiewer Zentrale des Energiekonzerns Naftogaz eskaliert. Diese Durchsuchung wurde von Juschtschenko begrüßt und von Timoschenko scharf kritisiert.

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