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    GUS-Wirtschaftsrat behandelt gemeinsame Antikrisenmaßnahmen

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    MOSKAU, 13. März (RIA Novosti). Der Wirtschaftsrat der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) bespricht am Freitag in Moskau gemeinsame Antikrisenmaßnahmen der Länder der Gemeinschaft.

    Das teilte Wassili Mordaschow, Vertreter der Abteilung Wirtschaftliche Zusammenarbeit im GUS-Exekutivkomitee, Journalisten mit.

    Ihm zufolge wurde die Erörterung des Plans von Maßnahmen zur Realisierung der ersten Etappe der Strategie zur wirtschaftlichen GUS-Entwicklung bis 2020 zu einer der Schlüsselfragen der Ratssitzung. Die erste Etappe dieser Strategie betreffe die Jahre 2009 bis 2011.

    Der Plan beinhalte 18 Richtungen, die in zwei Bereiche gegliedert seien: die Zusammenarbeit der GUS-Länder auf systembildenden Gebieten und das wirtschaftliche Zusammenwirken der Mitgliedsländer.

    „Die Zusammenarbeit im Energiebereich darf keine geringe Rolle bei der Planumsetzung spielen. Dabei wurde der Hauptakzent auf die Schaffung von Alternativquellen gesetzt“, sagte Mordaschow. Er verwies darauf, dass 2009 in der GUS zum Jahr der Energiewirtschaft erklärt worden war.

    Der Vertreter des Exekutivkomitees teilte auch mit, dass die Zusammenarbeit im Transportwesen und bei der Entwicklung der Infrastruktur ein weiterer wichtiger Aspekt des vorgeschlagenen Plans sei.

    Auf die Frage, ob in der Sitzung des GUS-Wirtschaftsrates die Nutzung des russischen Rubels als Reservewährung besprochen werde, sagte Mordaschow, dass diese Frage bisher nicht erörtert worden sei.

    „Heute ist die Wirtschaftslage kompliziert. Sobald sie sich verbessert, wird diese Frage aufgeworfen“, sagte er.

    Es wird erwartet, dass der Maßnahmenplan für die erste Etappe den Regierungschefs der Länder der Gemeinschaft in diesem Mai in Astana (Hauptstadt von Kasachstan) vorgelegt wird.

    Die Strategie zur wirtschaftlichen GUS-Entwicklung wurde im November des vorigen Jahres in Chisinau (Hauptstadt von Moldawien) angenommen und sieht gemeinsame Antikrisenmaßnahmen der Mitgliedsländer der Gemeinschaft vor.

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