08:13 23 September 2018
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    Russlands Präsident rechnet mit neuen Haushaltsrevisionen je nach Ölpreisen

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    Die russische Regierung wird im Falle eines kritischen Absturzes der Ölpreise den föderalen Haushalt erneut revidieren müssen.

    MOSKAU, 13. März (RIA Novosti). Die russische Regierung wird im Falle eines kritischen Absturzes der Ölpreise den föderalen Haushalt erneut revidieren müssen.

    "Wir müssen einsehen, dass eine Reihe unserer Möglichkeiten von der akuten makrowirtschaftlichen Sachlage geprägt wird, darunter von der globalen makrowirtschaftlichen Situation", sagte der Präsident Dmitri Medwedew am Freitag in einer Sitzung des Gesetzgeberrates. Dem Präsidenten zufolge muss man sich auf eventuelle neue Einschränkungen und ein Haushaltsdefizit einstellen.

    Dem heutigen Entwicklungsszenario Russlands liegt die Prognose für einen Erdölpreis von 41 Dollar pro Barrel zugrunde. Sollten die Ölpreise wachsen, können sich zusätzliche Einnahmen ergeben, so Medwedew.

    "Das Problem besteht heute eben darin, dass die Situation weiterhin unbestimmt ist. Niemals ist die Situation in der Weltwirtschaft so unbestimmt gewesen, auf jeden Fall in den letzten 50 bis 70 Jahren nicht", äußerte der Präsident.

    Genauso unbestimmt sind auch die Prognosen zur Rezession in der Weltwirtschaft und in nationalen Wirtschaften, fügte Medwedew an.

    Nach seinen Worten lässt sich die heutige Rezession nur mit dem Jahr 1931 und der Zeit des Zweiten Weltkrieges vergleichen.

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