13:37 22 Februar 2018
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    Saakaschwili berichtet in Brüssel über Lage in Konfliktgebieten

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    Der georgische Präsident Michail Saakaschwili berichtet am Samstag bei einem Forum in Brüssel über die gegenwärtige Situation in den kaukasischen Konfliktgebieten, wie die Agentur „Novosti-Grusia“ unter Berufung auf den Apparat des Präsidenten berichtet.

    TIFLIS, 21. März (RIA Novosti). Der georgische Präsident Michail Saakaschwili berichtet am Samstag bei einem Forum in Brüssel über die gegenwärtige Situation in den kaukasischen Konfliktgebieten, wie die Agentur „Novosti-Grusia“ unter Berufung auf den Apparat des Präsidenten berichtet.

    Dabei steht Georgien bei der Diskussion thematisch im Mittelpunkt.

    Die georgische Armee hatte am 8. August 2008 Südossetien angegriffen und die südossetische Hauptstadt Zchinwali teilweise zerstört. Um die Südosseten vor weiterer Gewalt zu schützen, verstärkte Russland seine Friedentruppe in der abtrünnigen Republik. Nach einer fünftägigen Operation zur „Zwangsbefriedung“ Georgiens wurden die georgische Armee aus der Region verdrängt.

    Moskau erkannte nach dem Konflikt Ende August Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten. Tiflis reagierte mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Moskau und erklärte Südossetien und Abchasien zu besetzten Gebieten.

    Die westlichen Staaten inklusive Nato-Mitglieder hatten Russland wegen „unverhältnismäßiger Gewalt“ kritisiert. Einige Monate später kamen jedoch einige Zweifel an Saakaschwilis Vorgehen auf: Einige europäische Politiker machten Georgien für die Verschärfung der Lage im Kaukasus mitverantwortlich.

    Bei dem Treffen in Brüssel handelt es sich um ein Jahrestreffen führender europäischer und amerikanischer Politiker, Diplomaten, Experten und Journalisten.

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