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    Außenminister Lawrow diskutiert in Brüssel russische Sicherheits-Pläne

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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow nimmt am Samstag erstmals am hochkarätigen "Brussels Forum 2009" teil, das in diesem Jahr die globale Finanzkrise, Klimaveränderung, Energiesicherheit und Bürgerfreiheiten sowie europäische Sicherheit behandelt.

    BRÜSSEL, 21. März (RIA Novosti). Der russische Außenminister Sergej Lawrow nimmt am Samstag erstmals am hochkarätigen "Brussels Forum 2009" teil, das in diesem Jahr die globale Finanzkrise, Klimaveränderung, Energiesicherheit und Bürgerfreiheiten sowie europäische Sicherheit behandelt.

    Das Forum ist ein Diskussionspodium von amerikanischen und europäischen Politikern, Experten, Wissenschaftler und Journalisten, das jährlich stattfindet und mit Unterstützung des German Marshall-Fonds (USA) organisiert wird.

    Wie Außenamtssprecher Andrej Nesterenko mitteilte, wird auch der Vorschlag von Präsident Dmitri Medwedew über einen neuen europäischen Sicherheitsvertrag diskutiert.

    Als Kernstück des Sicherheitsvertrags sieht Russland die Respektierung der Souveränität und der territorialen Integrität, die Unzulässigkeit von Gewalt, Gewährleistung der gleichen Sicherheit, Festlegung der Grundlagen für die Rüstungskontrolle und eine angemessene Militärpolitik. Außerdem soll in dem Vertrag auch der Gedanke verankert werden, dass kein Staat und keine internationale Organisation Exklusivrechte auf Friedens- und Stabilitätserhaltung in Europa haben dürfen.

    In diesem Jahr nehmen an dem Treffen in Brüssel rund 200 Politiker und Experten teil, unter anderem der Vorsitzende der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, Schwedens Außenminister Carl Bildt, EU-Außenbeauftragter Javier Solana, Weltbank-Präsident Robert Zoellick und Georgiens Präsident Michail Saakaschwili.

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