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    Neue Sicherheit: Griechenland will zwischen Russland und USA vermitteln

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    ATHEN, 21. März (RIA Novosti). Griechenlands Außenministerin und OSZE-Vorsitzende Dora Bakoyanni hat am Freitag mit ihren Amtskollegen aus Russland und den USA telefonisch Sicherheitsfragen erörtert.

    "Außenministerin Dora Bakoyanni hat am gestrigen Freitag, dem 20. März, den russischen Außenminister Sergej Lawrow angerufen und mit ihm Angelegenheiten der OSZE erörtert", sagte der Sprecher des griechischen Außenministeriums, Giorgos Kumukakos, am Samstag.

    "Die Ministerin setzte sich auch mit US-Außenministerin Hillary Clinton in Verbindung und ging auf bilaterale und regionale Fragen ein. Sie erörterten den jüngsten Besuch der US-Außenministerin in die Türkei und Fragen der OSZE", sagte der Sprecher.

    Laut Presseberichten aus Athen schätzt Griechenland als OSZE-Vorsitzland die traditionell guten Beziehungen zu Russland und zu den USA und ist bereit, als Kanal für informelle Kontakte zwischen Moskau und Washington bei Fragen der europäischen Sicherheit zu dienen.

    Während ihrer jüngsten Besuche in Moskau und Washington hatte Bakoyanni nach einem Kompromiss gesucht, der zur Klärung etlicher OSZE-Fragen, einschließlich des Status der OSZE-Mission in Georgien, helfen könnte, der seit den Ereignissen vom August 2008 und seit der Anerkennung der Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien durch Russland ungewiss bleibe.

    Bakoyanni will zudem am kommenden Montag Georgien besuchen.

    Darüber hinaus schlägt Griechenland vor, die Vorschläge des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zur neuen europäischen Sicherheitsarchitektur zu behandeln. Nach Ansicht Griechenlands könnte ein informelles Treffen der OSZE-Außenminister zur Erörterung dieser Initiativen organisiert werden.

    Russlands Vorschläge laufen daraus hinaus, einen vernünftigen und nachhaltigen Rahmen für den Militäraufbau in Europa festzulegen, sowie auf Basis der Achtung der territorialen Integrität der Staaten einen Friedensmechanismus zu entwickeln, der keinen Staat und keine internationale Organisation in Europa bevorzugt.

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