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    Ende der Polizeimission: Russische Sicherheitskräfte aus Kosovo abgezogen

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    MOSKAU, 25. März (RIA Novosti). Russland hat seine Polizeimission im Kosovo beendet. Am 23. März haben die letzten russischen Sicherheitskräfte die abtrünnige serbische Provinz verlassen.

    Von 1999 bis 2009 haben mehr als 400 Mitarbeiter des russischen Innenministeriums für Sicherheit im Kosovo gesorgt, teilte der Kommandeur des russischen Polizeikontingents, Leonid Pogorelow, am Mittwoch mit. Zu den Aufgaben des Kontingents gehörten das Patrouillieren, Fahndungsaktionen sowie die Ausbildung der örtlichen Sicherheitskräfte.

    Die Mission sei am 23. März beendet worden, weil diese Funktionen der EU-Mission EULEX übertragen worden seien, sagte Pogorelow.

    Wladimir Rybnikow vom Personaldepartement des russischen Innenministeriums teilte RIA Novosti seinerseits mit, dass die Behörde seit zehn Jahren an insgesamt sechs Friedens- und Sicherheitsmissionen der UNO weltweit beteiligt sei. Mehr als 50 Mitarbeiter des Ministeriums seien in Liberia, Haiti, Kongo, Georgien, Ost-Timor und Sudan als Beobachter im Einsatz.

    Die serbische Provinz Kosovo, die nach dem Nato-Angriff auf das damalige Jugoslawien im Jahr 1999 unter UN-Verwaltung stand, hatte im Februar 2008 mit Rückendeckung der USA und führender EU-Staaten ihre Unabhängigkeit ausgerufen. Serbien kündigte an, den Verlust von 15 Prozent seines Gebietes niemals zu akzeptieren. Bislang wurde das Kosovo von 56 der 192 UN-Nationen als unabhängigen Staat anerkannt.

    Die EU-Mission im Kosovo wurde im vergangenen Jahr in der Region eingesetzt und nahm die Funktionen der UN-Mission UNMIK teilweise auf sich.

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