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    Wahl-Endergebnis in Moldawien bringt Sieger um wichtigen Vorteil

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    Krise in Moldawien (43)
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    In Moldawien sind die endgültigen Ergebnisse der Parlamentswahlen bekannt gegeben worden: Im Gegensatz zu den vorläufigen Zahlen büßen die Kommunisten offenbar das Recht ein, den Präsidenten zu bestimmen.

    CHISINAU, 09. April (RIA Novosti). In Moldawien sind die endgültigen Ergebnisse der Parlamentswahlen bekannt gegeben worden: Im Gegensatz zu den vorläufigen Zahlen büßen die Kommunisten offenbar das Recht ein, den Präsidenten zu bestimmen.

    „Gestern haben wir spät am Abend die Ergebnisse der Parlamentswahl endgültig zusammengefasst. Vier Parteien ziehen ins Parlament ein“, sagte Juri Tschokan von der moldawischen Wahlkommission am Donnerstag zu RIA Novosti.

    „Für die Kommunisten haben 49,48 Prozent der Wähler gestimmt. Die Liberale Partei bekommt 13,14 Prozent, die Liberaldemokratische 12,43 Prozent und ‚Unser Moldawien’ 9,77 Prozent der Stimmen. Alle weiteren Parteien konnten die Sechs-Prozent-Hürde nicht nehmen“, hieß es.

    Dieses Ergebnis unterscheidet sich etwas von den Zahlen, die gleich nach der Wahl bekannt gegeben wurden. Damals hieß es, die Kommunisten bekämen 49,91 Prozent der Stimmen. Das würde 62 oder 63 der insgesamt 101 Parlamentssitze bedeuten - und somit das Recht, den neuen Präsidenten im Alleingang zu ernennen.

    Von den neuen Zahlen ausgehend kämen die Kommunisten jedoch nur auf 60 Mandate. Diese Mehrheit ist für die Bestimmung des Präsidenten zu knapp (61 Mandate sind nötig).

    Nach der Verkündung der vorläufigen Wahlergebnisse war es am Dienstag in Chisinau zu heftigen Straßenschlachten gekommen. Die Opposition weigerte sich, den haushohen Wahlsieg der von Präsident Voronin geleiteten Kommunisten zu akzeptieren.

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