09:46 18 Dezember 2017
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    Russland für Einbeziehung von Afghanistans Nachbarstaaten in Regelungsprozess

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    MOSKAU, 09. April (RIA Novosti). Afghanistans Nachbarstaaten müssen nicht nur in die Verwirklichung der Politik zur Normalisierung der sozialen und wirtschaftlichen Lage in diesem Land, sondern auch in deren strategische Ausarbeitung einbezogen werden.

    "Es ist notwendig, die Rolle des regionalen Faktors im Regelungsprozess wesentlich zu stärken, das bedeutet, die Nachbarstaaten von Afghanistan nicht nur an der Verwirklichung dieser oder jener Politik, sondern auch am Konzipieren der Politik teilnehmen zu lassen", sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag in einem Interview für RIA Novosti, den Fernsehsender Russia Today und den Rundfunksender Stimme Russlands.

    "Eine normale Entwicklung des Landes, die Möglichkeit, sich auf die Lösung sozialer und wirtschaftlicher Probleme zu konzentrieren, werden davon abhängen, inwieweit ein Gleichgewicht zwischen der zentralen Macht und der Macht in der Provinz erreicht werden kann. Wir halten es für äußerst wichtig, alle diese Prozesse so zu organisieren, dass keine ethnische Gruppe sich beeinträchtigt fühlt, dass sie das Recht auf Vertretung in diesem oder jenem Gremium bekommt", betonte der Außenminister.

    Der Minister erinnerte daran, dass in Afghanistan in naher Zukunft Parlaments- und Präsidentschaftswahlen stattfinden.

    Lawrow zufolge unterstützt Russland die Tätigkeit der UN-Schutztruppen (ISAF) und gewährt Ländern, die an NATO-Operationen in Afghanistan teilnehmen, Transitmöglichkeiten für die Beförderung nicht-militärischer Güter.

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