04:50 11 Dezember 2017
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    Russland will sein Auslandseigentum zurück haben

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    Russland hat die Absicht, Teile seines Besitzes im Ausland, darunter das Unternehmen Bulgartabak in Bulgarien, das einst Eigentum der Sowjetunion gewesen war, zurück zu fordern.

    MOSKAU, 09. April (RIA Novosti). Russland hat die Absicht, Teile seines Besitzes im Ausland, darunter das Unternehmen Bulgartabak in Bulgarien, das einst Eigentum der Sowjetunion gewesen war, zurück zu fordern.

    Das teilte Wladimir Koschin, Geschäftsführer der russischen Präsidialadministration, mit.

    Er hob hervor, dass es einige Besitztümer gebe, die Russland zurück haben möchte.

    "Wir prüfen einen konkreten Fall, und wenn wir sehen, dass ein Betrieb einst uns gehörte, aber nicht ganz gesetzlich in fremde Hände gelangte, so leiten wir ein Verfahren zu seiner Rückführung ein", sagte Koschin in einem Interview für die Zeitung "Tribuna", das am Donnerstag veröffentlicht wurde.

    Als Beispiel führte er das Unternehmen Bulgartabak an.

    "Wir sind sicher, dass dies ein russisches Unternehmen ist. Aber Bulgarien ist der Auffassung, dass darüber Gras gewachsen sei. Wir haben jedoch entsprechende Unterlagen", betonte der Geschäftsführer.

    Das Unternehmen Bulgartabak war der Sowjetunion als Reparation nach dem Zweiten Weltkrieg übergeben worden.

    Vor einigen Jahren wurde in der Firma "Staatseigentum im Ausland" ("Gossagransobstwennost") eine Sonderstruktur gegründet, die nach ausländischen Aktiva sucht.