01:22 17 Dezember 2017
SNA Radio
    Politik

    Opposition will Georgien friedlich wiedervereinigen

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Bei ihrer Massenkundgebung in Tiflis hat die georgische Opposition den Präsidenten für den verlorenen Südossetien-Krieg verantwortlich gemacht und eine friedliche Wiedervereinigung mit den abtrünnigen Provinzen als Ziel erklärt.

    TIFLIS, 09. April (RIA Novosti). Bei ihrer Massenkundgebung in Tiflis hat die georgische Opposition den Präsidenten für den verlorenen Südossetien-Krieg verantwortlich gemacht und eine friedliche Wiedervereinigung mit den abtrünnigen Provinzen als Ziel erklärt.

    „Unser Hauptziel ist eine reale Wiedervereinigung des Landes. Ich möchte unseren Brüdern Abchasen und Osseten sagen, dass ganz Georgien ihnen heute die Freundschaftshand entgegenstreckt und alle bestehenden Probleme durch Verhandlungen und die Wiederherstellung des Vertrauens gelöst werden“, sagte der ehemalige georgische UN-Botschafter Irakli Alasania am Donnerstag.

    Die Opposition wolle „friedlich und ohne Aggression“ einen Machtwechsel in Tiflis herbeiführen, betonte Alasania weiter vor Zehntausenden Demonstranten.

    Die ehemalige Parlamentspräsidentin Nino Burdschanadse sagte in Bezug auf Präsident Saakaschwili: „Er hat nicht begriffen, dass das Volk eine Würde hat. Er hat nicht begriffen, dass ein Präsident, der einen Krieg verliert, zurücktreten muss“.

    Nach dem August-Krieg hatte der Kreml Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anerkannt, die Regierung in Tiflis betrachtet sie als von Russland besetzte Territorien.