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    Moskau verstärkt rechtlichen Schutz von russischen Adoptivkindern im Ausland

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    MOSKAU, 16. April (RIA Novosti). Moskau setzt sich für verstärkten Rechtsschutz für von Ausländern adoptierten Kindern und zur Verhinderung von Gewalt gegen sie ein.

    Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow der "Rossijskaja Gaseta", als er Leserfragen beantwortete.

    "Fragen der internationalen Adoption liegen in der Kompetenz des russischen Ministeriums für Bildung und Forschung, das Vorschläge zur verschärften Kontrolle von Behörden bzw. Organisationen fremder Staaten, die Adoption von Kindern aus Russland behördlich vorbereiten, ausgearbeitet und der russischen Regierung vorgelegt hat", sagte Lawrow.

    Die Realisierung dieser Vorschläge werde "Konsularbeamten des russischen Außenministeriums der Zugang zu den Adoptivkindern ermöglichen, so dass eventuelle Mißhandlungen rechtzeitig festgestellt und Maßnahmen ergriffen werden können", sagte der Minister.

    Lawrow hält es für notwendig, Abkommen zu schließen, die die internationale Adoption nach dem Vorbild des 2008 unterzeichneten russisch-italienischen Vertrages über die Zusammenarbeit im Bereich Kinderadoption reglementieren.

    Auf einem besonders unnachgiebigen Standpunkt hinsichtlich des Abschlusses eines bilateralen Abkommens beharren laut Lawrow die USA, "die immer neue Ausreden erfinden, um dem russischen Angebot zur Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung auszuweichen".

    Der Minister schloss nicht aus, dass Russland in dieser Frage nicht minder hart verfahren werde: kein Abkommen - keine Adoption.

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