01:56 22 August 2017
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    Lukaschenko bei Berlusconi - Minsk zur "schrittweisen Demokratisierung" aufgerufen

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    Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko ist am Montagabend mit Italiens Präsident Silvio Berlusconi und Außenminister Franco Frattini in Rom zusammengetroffen.

    ROM, 28. April (RIA Novosti). Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko ist am Montagabend mit Italiens Präsident Silvio Berlusconi und Außenminister Franco Frattini in Rom zusammengetroffen.

    Zuvor hatten diplomatische Quellen in Italien eindeutig zu verstehen gegeben, dass das Treffen in Rom "keine bilaterale Initiative", sondern ein Teil des "europäischen Kontextes" war.

    Dies ist die erste offizielle Reise des weißrussischen Staatschefs nach Europa seit 14 Jahren.

    In letzter Zeit ist eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Minsk und Brüssel zu verzeichnen. Die Rede ist von einer Einbeziehung Weißrusslands ins EU-Programm "Östliche Partnerschaft", an das die postsowjetischen Länder Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Moldawien und die Ukraine angeschlossen werden sollen. Voraussichtlich wird Lukaschenko zum Gipfel der "Östlichen Partnerschaft" am 7. Mai nach Prag eingeladen.

    In einem am Montag in der "Corriere della Sera" veröffentlichten offenen Brief von Italiens Außenminister Frattini wurde auf die Notwendigkeit verwiesen, Weißrussland zu helfen, "einen Weg der schrittweisen demokratischen Evolution einzuschlagen".

    Der Italien-Besuch Lukaschenkos soll "im Zeichen der gemeinsamen Bemühungen um die Förderung einer progressiven Annäherung zwischen Weißrussland und der EU sowie einer Annäherung Minsks zu den demokratischen Standards Europas" verlaufen, hieß es.

    "Der Aufruf, mit dem sich die italienische Regierung an Präsident Lukaschenko wenden wird, wird ein Aufruf sein, dem die europäischen Prinzipien des Schutzes des Rechtsstaates, der Rechte und der Grundfreiheiten der weißrussischen Bürger zu Grunde liegen", schieb der italienische Außenminister.

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