20:36 22 August 2017
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    USA wollen mit Russland in der Arktis kooperieren

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    Russland erschließt Arktis (171)
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    Die USA sind an der Zusammenarbeit mit Russland bei der Arktis-Erschließung und nicht an einer Konkurrenz interessiert.

    WASHINGTON, 28. April (RIA Novosti). Die USA sind an der Zusammenarbeit mit Russland bei der Arktis-Erschließung und nicht an einer Konkurrenz interessiert.

    Das sagte US-Vizeaußenminister William Burns auf der Jahresversammlung des Russia World Forums in Washington.

    „Ungeachtet dessen, dass viele Skeptiker die Arktis für ein Konkurrenzgebiet halten, sind wir der Auffassung, dass dies ein Feld für die Zusammenarbeit mit Russland ist“, betonte er.

    Ihm zufolge ist die Arktis eine der Möglichkeiten, eine gemeinsame Sprache mit Russland zu finden sowie eine reale und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit in die Wege zu leiten.

    Im letzen Jahr nahm das Interesse einer Reihe von Ländern für die Arktis zu. Die Arktis ist reich an natürlichen Bodenschätzen. Unter Bedingungen der zurückgehenden Weltvorräte wird die Arktis zu einem strategischen Ressourcenreservoir.

    Unter anderem haben Russland, die USA und Kanada ihre Rechte auf arktische Territorien geltend gemacht. Jedes Land hat seine eigene Vorstellung von der Aufteilung der Territorien.

    Anton Wassiljew, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, teilte mit, dass Russland demnächst der UNO-Kommission neue Angaben über die Festlegung der Außengrenze des Kontinentalschelfs im Nördlichen Eismeer vorlegen wird.

    Russland war der erste Arktisstaat, der bei der UNO einen Antrag über die Festlegung der Außengrenze des Kontinentalschelfs im Nördlichen Eismeer eingereicht hatte.

    Die Kommission für die Grenzen des Kontinentalschelfs ist eine UN-Behörde, die gemäß der UN-Konvention über das Seerecht aus dem Jahr 1982 gebildet worden war.

    Die Konvention gewährt den Anrainerstaaten das Recht, eine eigene Wirtschaftszone mit einer Breite von 200 Meilen von der Küste entfernt festzulegen. Wenn der Schelf über diese Grenze hinaus geht, so darf ein Staat seine Grenze auf 350 Meilen erweitern. In diesen Grenzen bekommt der Staat die Kontrolle über die Bodenschätze, darunter über Erdöl und Erdgas.

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