18:54 22 August 2017
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    Obama auf Dialog mit Russland eingestellt

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    MOSKAU, 28. April (RIA Novosti). Die neue US-Administration wird in der Außenpolitik flexibler agieren und Programme nicht vorantreiben, die die Beziehungen zu Russland belasten könnten.

    Diese Meinung äußerte Michail Margelow, Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus), in einem Interview zu den ersten 100 Tagen der Präsidentschaft Obamas.

    "Präsident Obama hat vor, die Probleme dieser Beziehungen mittels Dialog zu lösen", sagte der russische Außenpolitiker in einem RIA-Novosti-Interview.

    Die USA würden sich nicht mit dem Nato-Beitritt Georgiens und der Ukraine sowie mit der Stationierung von Teilen des Raketenschilds in Osteuropa beeilen, konstatierte er.

    Ende Mai soll eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Föderationsrats und des US-Senats ein Aktionsprogramm konzipieren, was nach dem Wechsel der Staatschefs in beiden Ländern notwendig sei, hieß es.

    "Wir werden uns bemühen, die Spitzenpolitiker beider Länder im Vorfeld des Gipfels in Moskau über die Ergebnisse unseres zwischenparlamentarischen Treffens zu informieren", sagte Margelow. In der Arbeitsgruppe könnten Wege zur Lösung von strategischen Problemen konzipiert werden, bei denen "die Interessen der USA und Russlands nicht beeinträchtigt werden".

    Obama wird im Juli zu seinem ersten Russland-Besuch als US-Präsident erwartet.

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