14:57 20 Juli 2018
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    Syriens Staatschef attestiert Israel natürliche Aggressivität

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    Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) haben bei ihrem Treffen in Damaskus Israel mit schweren Vorwürfen überschüttet. Russlands Außenminister ist als Beobachter dabei.

    DAMASKUS, 23. Mai (RIA Novosti). Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) haben bei ihrem Treffen in Damaskus Israel mit schweren Vorwürfen überschüttet. Russlands Außenminister ist als Beobachter dabei.

    Israel erwürge mit seiner Blockade den Gaza-Streifen und erwäge neue „ethnische Säuberungen", um die Palästinenser aus Jerusalem zu vertreiben, sagte der syrische Präsident Baschar Assad am Samstag zum Auftakt des dreitätigen OIC-Außenministertreffens.

    Der israelische Staat sei „von seiner Natur her" aggressiv, spiele aber ein „unschuldiges Schaf", das von Wölfen umgeben sei, so Assad. 

    Auch OIC-Generalsekretär Ekmeleddin Ihsanoglu forderte die internationale Gemeinschaft auf, israelische Staatsbeamte wegen des Militäreinsatzes in Gaza zur Verantwortung zu ziehen. Der iranische Sender Press TV zitierte Ihsanoglu mit den Worten, er habe die Konsequenzen des völkerrechtswidrigen Waffeneinsatzes in Gaza mit eigenen Augen gesehen.

    Der OIC gehören 57 Länder an, weitere fünf (darunter auch Russland) haben einen Beobachterstatus. Der russischen Delegation in Damaskus steht Außenminister Sergej Lawrow vor.

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