15:18 22 September 2017
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    Polizei in Moskau besorgt über Kinderverwahrlosung

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    MOSKAU, 25. Mai (RIA Novosti). Seit Jahresbeginn stehen in Moskau 246 Minderjährige als Vermisste auf der föderalen Fahndungsliste. 69 Prozent von ihnen sind aus ihrem Elternhaus weggelaufen. Das teilte Grigori Krasnow, Vertreter der Moskauer Polizeiverwaltung, am Montag in einem kurzen Pressegespräch mit.

    Laut statistischen Angaben sind schlechte familiäre Erziehungsverhältnisse die Hauptursache für die Flucht von Kindern, die die Armee der Verwahrlosten auffüllen.

    Krasnow zufolge sind zurzeit mehr als 6000 Personen, die für ihre Kinder keine gebührende Fürsorge gewährleisten können, in den Kinderschutzämtern prophylaktisch erfasst.

    Der Internationale Tag der vermissten Kinder wird seit Ende der 90er Jahre am 25. Mai auf Initiative der Europäischen Föderation für die Suche nach vermissten und sexuell ausgebeuteten Kindern begangen.

    Nach Angaben der russischen Staatsanwaltschaft werden in Russland immer mehr Verbrechen gegen Kinder verübt. Im Jahre 2008 sind mehr als 2000 Minderjährige verschiedenen Verbrechen zum Opfer gefallen. Gegen 126 000 wurde Gewalt angewendet. Nach 12 500 Kindern, darunter mehr als 5500 Minderjährigen, wurde gefahndet.

    Laut Krasnow wurden zu allen Vermisstenfällen umgehend operative Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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