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    Russlands Außenamt: Türen zum Dialog mit Pjöngjang müssen offen bleiben

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    Nordkoreas Atomtest (58)
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    Russland hat dem russischen Außenamtssprecher Andrej Nesterenko zufolge nichts gegen die mögliche Annahme einer neuen Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Nordkorea nach dessen jüngstem Atomwaffentest.

    MOSKAU, 28. Mai (RIA Novosti). Russland hat dem russischen Außenamtssprecher Andrej Nesterenko zufolge nichts gegen die mögliche Annahme einer neuen Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Nordkorea nach dessen jüngstem Atomwaffentest.

    „Wir haben keinen Grund, Einwände gegen eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrates zu Nordkorea zu erheben“, sagte Nesterenko am Donnerstag bei einem kurzen Pressegespräch im russischen Außenministerium.

    „Es wäre verfrüht, über die Modalitäten des Beschlusses des Sicherheitsrates, der eine mögliche Verhängung von Sanktionen gegen Nordkorea betreffen würde, und über deren Umfang zu sprechen. All diese Aspekte werden in Konsultationen der Mitgliedsländer des Sicherheitsrates abgestimmt und diese Konsultationen sind schon voll im Gange“, sagte Nesterenko.

    Russland halte an seiner bisherigen „Position fest, der zufolge die sechsseitigen Verhandlungen weiterhin das einzige Mittel zum Manipulieren des Atomproblems der Koreanischen Halbinsel sind“.

    „Angesichts dessen erachten wir es als kontraproduktiv, die Sache faktisch zu einer vollständigen internationalen Isolierung der KDVR zu führen. Die Türen zum Dialog mit Pjöngjang dürfen in jedem Fall nicht geschlossen werden“, sagte der Diplomat.

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