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    Moldawien muss parlamentarische Republik bleiben - Voronin

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    Der amtierende Präsident und Parlamentsvorsitzende Moldawiens, Vladimir Voronin, hat sich am Donnerstag nach einer Parlamentssitzung geäußert, dass Moldawien eine parlamentarische Republik bleiben muss.

    CHISINAU, 28. Mai (RIA Novosti). Der amtierende Präsident und Parlamentsvorsitzende Moldawiens, Vladimir Voronin, hat sich am Donnerstag nach einer Parlamentssitzung geäußert, dass Moldawien eine parlamentarische Republik bleiben muss.

    "Ich bin kategorisch dagegen, dass Moldawien zu einer Präsidialverwaltung des Staates übergeht", sagte Voronin auf eine Frage in Bezug auf Gerüchte, dass im Lande eine Staatsreform durchgeführt werden solle.

    "Seinerzeit, im Jahre 2000, habe ich den Beschluss über die Machtübergabe an das Parlament mitverfasst. Ich verfüge heute bereits über ein ganzes Paket von Vorschlägen über eine Optimierung der Tätigkeit des jetzigen Parlaments", sagte der Präsident.

    Vladimir Voronin ist auch Parteichef der Kommunisten in Moldawien. Im Ergebnis der Parlamentswahl vom 5. April haben die Kommunisten 60 der insgesamt 101 Parlamentsplätze bekommen. Um den Präsidenten im Alleingang zu wählen, fehlt ihnen nur eine Stimme.

    Am 3. Juni findet die zweite Runde der Präsidentenwahl statt. Sollte sie kein Ergebnis bringen, wird Voronin nach der Bildung des Kabinetts eine vorgezogene Parlamentswahl verkünden müssen.

    Zum Unwillen der Opposition, an der Abstimmung zur Präsidentenwahl teilzunehmen, sagte Voronin: "Heute spielt die Opposition eine Kamikaze-Rolle".

    Die Kommunisten seien sich sicher, dass sie im Falle einer vorgezogenen Wahl nicht weniger Plätze im Parlament bekommen würden als sie heute haben. "In der heutigen Wirtschaftssituation braucht niemand diese Wahlen."

    "Wir wären bereit, mit der Opposition im Parlament zusammen zu arbeiten, und wir müssen gemeinsam mit ihr ein handlungsfähiges Legislativorgan bilden", sagte er.

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