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    Russland und USA setzen START-Gespräche fort

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    Eine neue Runde der russisch-amerikanischen Verhandlungen zum neuen Vertrag über den Abbau strategischer Offensivwaffen (START) hat am Montag in Genf begonnen.

    MOSKAU, 01. Juni (RIA Novosti). Eine neue Runde der russisch-amerikanischen Verhandlungen zum neuen Vertrag über den Abbau strategischer Offensivwaffen (START) hat am Montag in Genf begonnen.

    Wie RIA Novosti aus diplomatischen Kreisen erfuhr, findet das Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Gespräche würden am Dienstag fortgeführt. Von Seiten Russlands nimmt der Direktor der Abteilung für Sicherheit und Abrüstung im russischen Außenamt, Anatoli Antonow, daran teil. Die amerikanische Delegation wird von Vizeaußenministerin Rose Goettemoeller geleitet.

    Das atomare Gleichgewicht zwischen Russland und den USA wird durch den Vertrag zur Verringerung der Strategischen Nuklearwaffen (START) gesichert. Der geltende START-1-Vertrag war bereits 1991 von der Sowjetunion und den USA unterzeichnet worden und läuft am 5. Dezember 2009 ab. Er verpflichtet beide Staaten dazu, ihre strategischen Atomwaffen auf jeweils 6 000 Gefechtsköpfe und 1600 Trägerraketen zu reduzieren.

    2002 schlossen beide Staaten das Abkommen über eine Verringerung ihrer strategischen Offensivpotentiale (SORT). Darin verpflichteten sie sich dazu, bis zum 31. Dezember 2012 ihre atomaren Sprengladungen auf jeweils 2200 bis 1700 abzubauen.

    Der russische Präsident Dmitri Medwedew und US-Staatschef Barack Obama haben sich bei ihrem ersten Treffen am 1. April in London darauf verständigt, bis Ende dieses Jahres einen neuen START-Vertrag zu skizzieren. Die erste Gesprächsrunde fand am 20. Mai in Genf statt. In der neuen Vereinbarung soll eine bedeutendere Abrüstung als im Moskauer SORT-Abkommen vorgesehen werden.

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