23:35 13 Dezember 2018
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    Moskau betrachtet Situation nach Wahl im Iran als dessen innere Angelegenheit (Zusammenfassung)

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    Russland achtet die Wahl des iranischen Volkes und betrachtet die Situation in diesem Land als seine innere Angelegenheit.

    MOSKAU, 22. Juni (RIA Novosti). Russland achtet die Wahl des iranischen Volkes und betrachtet die Situation in diesem Land als seine innere Angelegenheit.

    Das geht aus einer am Montag in Moskau veröffentlichten Mitteilung des russischen Außenministeriums hervor. Russland sei bereit, die Kooperation und gutnachbarliche Beziehungen zum Iran auch nach der jüngsten Abstimmung weiter zu entwickeln, bei der Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad wiedergewählt worden sei.

    "Wir gehen davon aus, dass die Meinungsverschiedenheiten nach der Präsidentenwahl im Iran in strikter Übereinstimmung mit seiner Verfassung und den iranischen Gesetzen geregelt werden müssen", heißt es in der Mitteilung.

    Bei der Wahl vom 12. Juni hatte Amtsinhaber Ahmadinedschad offiziellen Angaben zufolge mit 62,63 Prozent der Stimmen klar gewonnen. Sein Hauptrivale Mir Hossein Musawi schnitt mit 33,75 Prozent ab. Noch vor der offiziellen Bekanntgabe der Wahlergebnisse erklärte sich Musawi zum Sieger und warf den Behörden Wahlbetrug vor. Darauf kam es landesweit zu Protestaktionen der Opposition.

    Am vergangenen Samstag wurden aus dem Iran regelrechte Straßenschlachten gemeldet. Unterschiedlichen Angaben zufolge gab es seit Beginn der Proteste 13 bis 19 Tote. Rund 100 Menschen wurden verletzt und mehr als 450 festgenommen. Die iranischen Behörden verbaten alle Protestaktionen, worauf die führenden Repräsentanten der 27 EU-Länder Teheran aufriefen, den Iranern ihr Recht auf Redefreiheit zu gewähren.

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