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    Umstrittene Wahl in Iran: Russlands Außenminister erkennt keine Rechtsverstöße

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    Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht keine Rechtsverletzungen bei der Regelung der politischen Krise nach der Präsidentenwahl in Iran.

    BERN, 25. Juni (RIA Novosti). Russlands Außenminister Sergej Lawrow sieht keine Rechtsverletzungen bei der Regelung der politischen Krise nach der Präsidentenwahl in Iran.

    Nach seiner Stellungnahme zur jüngsten Entwicklung in Iran gefragt, sagte Lawrow am Mittwochabend auf seiner Pressekonferenz in der schweizerischen Hauptstadt Bern: "Wir sind davon überzeugt, dass alle Fragen, die im Zusammenhang mit den durchgeführten Wahlen entstanden sind, auf der Grundlage des iranischen Gesetzes und in Übereinstimmung mit den Prozeduren geregelt werden müssen, die von diesem Gesetz vorgesehen sind. Gerade das, wie ich es verstehe, geschieht dort eben."

    Zugleich rief er die beiden politischen Lager auf, von Handlungen Abstand zu nehmen, die das Leben von Menschen in Gefahr bringen würden.

    Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Präsidentenwahl in Iran vom 12. Juni, wonach Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad mit 62,63 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde, waren massive Protestaktionen der Opposition ausgebrochen. Laut unterschiedlichen Angaben kamen bei den Zusammenstößen mit der Polizei 13 bis 19 Personen ums Leben. Rund 100 weitere wurden verletzt, mehr als 450 verhaftet.

    Die EU-Staaten riefen Teheran auf, die friedlichen Protestaktionen der Opposition nicht zu behindern und den Iranern das Recht auf freie Meinungsbekundung zu garantieren.

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