01:43 23 Oktober 2018
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    Lukaschenko beschwichtigt Kreml nach EU-Flirt und Milchkrieg

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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko will trotz der jüngsten Spannungen mit dem Kreml weiter offen umgehen.

    MINSK, 25. Juni (RIA Novosti). Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko will trotz der jüngsten Spannungen mit dem Kreml weiter offen umgehen.

    Wie Lukaschenko am Donnerstag in Minsk sagte, beeinträchtigen die von Russland in letzter Zeit eingeführten Restriktionen und Verbote massiv den bilateralen Handel. Das widerspreche den geltenden zwischenstaatlichen Vereinbarungen und verstärke die Folgen der Weltfinanzkrise für die beiden Länder.

    Lukaschenko verwies unter anderem auf den Milchskandal, der im Juni zum Stein des Anstoßes zwischen Moskau und Minsk geworden war. Russland hatte die Einfuhr vieler weißrussischer Milchprodukte vorübergehend verboten. Weißrussland verstoße gegen die geltenden Abfertigungsrichtlinien, argumentierte Russland. Im Gegenzug boykottierte Lukaschenko den Gipfel der Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit (OVKS) in Moskau. Erst vor einer Woche wurde das Einfuhrverbot teilweise aufgehoben.

    Trotz aller Differenzen bleibe Weißrussland aber „gegenüber russischen Menschen offen“, betonte Lukaschenko: „Russland ist und bleibt für Weißrussland der wichtigste strategische Verbündete“.

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