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    China macht Weltkongress der Uiguren für Unruhen in Urumchi verantwortlich

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    Die chinesischen Behörden sind überzeugt, dass die am Sonntag ausgebrochenen Massenunruhen in der Hauptstadt des autonomen Gebietes Xinjiang-Uigur, Urumchi, von der im Exil lebenden Chefin des „Weltkongresses der Uiguren“, Rabiya Kadir, organisiert und geleitet wurden.

    PEKING, 07. Juli (RIA Novosti). Die chinesischen Behörden sind überzeugt, dass die am Sonntag ausgebrochenen Massenunruhen in der Hauptstadt des autonomen Gebietes Xinjiang-Uigur, Urumchi, von der im Exil lebenden Chefin des „Weltkongresses der Uiguren“, Rabiya Kadir, organisiert und geleitet wurden.

    Das sagte der amtliche Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Jin Gang, am Dienstag.

    Laut chinesischen Medienberichten vom Montag steht der „Weltkongress der Uiguren“ mit Kadir an der Spitze hinter den Krawallen in Urumchi, bei denen mindestens 156 Menschen getötet und mehr als 1000 verletzt wurden.

    Inzwischen hat die Vorsitzende dieser nichtstaatlichen uigurischen Organisation die gegen sie erhobenen Beschuldigungen zurückgewiesen.

    Rabiya Kadir habe laut Jin Gang nie ihre separatistische Tätigkeit unterbrochen und verdiene daher keine Unterstützung seitens der Weltgemeinschaft.

    „Rabiya Kadir hatte früher Verbrechen gegen die nationale Sicherheit Chinas sowie Wirtschaftsdelikte begangen und war deswegen verhaftet worden. Späterhin wurde sie für eine ärztliche Kur in den USA aus der Haft entlassen.

    Seitdem sie ihr Heimatland verlassen hat, hat sie trotz der Versprechung, mit der separatistischen Tätigkeit aufzuhören, all die Jahre die Gesellschaft betrogen und diese Tätigkeit nicht eingestellt“, so der Außenamtssprecher.

    „Wir rufen die Weltgemeinschaft auf, ihre separatistische Tätigkeit in keiner Form zu unterstützen“, sagte der chinesische Diplomat. Er äußerte die Hoffnung, dass „die anderen Länder die Tatsachen berücksichtigen und den separatistischen Kräften keine Unterstützung erweisen werden“.

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