01:28 13 November 2018
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    G8-Klimavorschläge stoßen bei China auf Skepsis

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    Die G8-Länder haben sich bei ihrem Gipfel in L’Aquila auf globale Maßnahmen zum Klimaschutz verständigt - Chinas Staatschef war aber bei der Erörterung nicht dabei.

    L’AQUILA, 08. Juli (RIA Novosti). Die G8-Länder haben sich bei ihrem Gipfel in L’Aquila auf globale Maßnahmen zum Klimaschutz verständigt - Chinas Staatschef war aber bei der Erörterung nicht dabei.

    „Ich denke, wir sind zu einer Einigung gelangt“, sagte der italienische Premier Silvio Berlusconi am Mittwochabend, wie ein RIA-Novosti-Reporter vor Ort berichtete.

    Die erörterten Klimavorschläge seien jedoch bei China auf „starke Skepsis“ gestoßen, so Berlusconi. Er hatte mit dem chinesischen Staatschef Hu Jintao gesprochen, bevor dieser wegen der Unruhen in Westchina aus Italien abreisen musste.

    In Abwesenheit von Hu Jintao einigten sich die G8-Staaten insbesondere darauf, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 zu halbieren, meldete Reuters unter Berufung auf den schwedischen Ministerpräsidenten Frederik Reinfeldt.

    Laut Berlusconi steht das Thema Klimawandel auch am Donnerstag zur Erörterung, wenn sich Brasilien, Indien, Mexiko und Südafrika der Diskussion anschließen.

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