21:29 18 Dezember 2017
SNA Radio
    Politik

    Castro befürchtet „Welle von Staatsstreichen" in Lateinamerika

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Nach dem jüngsten Militärputsch in Honduras befürchtet der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro verheerende Konsequenzen für weitere lateinamerikanische Staaten, aber auch Nachteile für Barack Obama.

    HAVANNA, 11. Juli (RIA Novosti). Nach dem jüngsten Militärputsch in Honduras befürchtet der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro verheerende Konsequenzen für weitere lateinamerikanische Staaten, aber auch Nachteile für Barack Obama.

    Falls der gestürzte hunduranische Präsident Manuel Zelaya sein Amt nicht wieder antrete, schwäche das viele weitere Regierungen in Zenral- und Südamerika, schrieb Castro in einem am Samstag veröffentlichten Pressebeitrag. In diesen Ländern laufe man dann die Gefahr, „von einer Welle von Staatsstreichen weggefegt zu werden".

    Die Putschisten ignorieren laut Castro auch die Position der neuen US-Regierung. Für einen Präsidenten wie Barack Obama, der das Image seines Landes verbessern wolle, könne das „sehr negativ" sein. Obama hatte zuvor betont, dass die USA Zelaya nach wie vor als legitimen Präsidenten von Honduras anerkennen.

    Zelaya war am 28. Juni vom Militär gestürzt und aus dem Land vertrieben worden. Der Putsch wurde international verurteilt. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) schloss Honduras aus ihren Reihen aus.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren