07:18 16 Oktober 2018
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    Brown: Großbritannien plant keine Aufstockung seiner Truppen in Afghanistan

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    Ungeachtet der steigenden Verluste unter den britischen Armeeangehörigen in Afghanistan hat Großbritannien nicht die Absicht, sein Truppenkontingent aufzustocken, sagte Premier Gordon Brown in einem Interview für den Funksender BFBS.

    LONDON, 12. Juli (RIA Novosti). Ungeachtet der steigenden Verluste unter den britischen Armeeangehörigen in Afghanistan hat Großbritannien nicht die Absicht, sein Truppenkontingent aufzustocken, sagte Premier Gordon Brown in einem Interview für den Funksender BFBS.

    In den letzten zehn Tagen verloren die britischen Militärs 15 Mann. Damit liegen die Verluste Großbritanniens in Afghanistan (184 Mann) bereits über den Verlusten im Zuge der Irak-Kampagne.

    „Vor einigen Jahren hatten wir etwa 4500 Armeeangehörige in Afghanistan. Anfang dieses Jahres waren es 8100 Mann. Jetzt haben wir die zahlenmäßige Stärke unseres Truppenkontingents für die Zeit der Präsidentenwahlen in diesem Land auf 9000 Mann erhöht, um ihren demokratischen Charakter zu sichern“, sagte Brown.

    „Wir werden natürlich im Lichte der jüngsten Ereignisse bewerten, was unsere Truppen in Afghanistan brauchen. Aber ich glaube, dass wir eine wesentliche Aufstockung der zahlenmäßigen Stärke des Kontingents schon vorgenommen haben“, betonte der britische Premier.

    Er brachte die Zuversicht zum Ausdruck, dass die Mission Großbritanniens in Afghanistan in die richtige Richtung gehe.

    „Nach und nach gewinnen wir die Oberhand über den Terrorismus in Afghanistan. Das haben wir nicht nur durch militärische Bemühungen erreicht, was zweifellos für die Zukunft dieses Landes wichtig und notwendig ist. Aber das wurde auch durch die Bemühungen um den Wiederaufbau der beiden Länder (Afghanistan und Pakistan) erreicht“, äußerte Brown und drückte die Zuversicht aus, dass die alliierten Truppen in diesem Sommer einen noch größeren Erfolg erzielen können.

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