06:10 21 Juli 2018
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    Lukaschenko: In Widersprüchen zwischen Minsk und Moskau gibt es nichts Tragisches

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    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sieht in den Widersprüchen zwischen Weißrussland und Russland nichts Tragisches, ist aber der Auffassung, dass ihre Ursache im Subjektivismus Moskaus liegt.

    MOSKAU, 12. Juli (RIA Novosti). Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sieht in den Widersprüchen zwischen Weißrussland und Russland nichts Tragisches, ist aber der Auffassung, dass ihre Ursache im Subjektivismus Moskaus liegt.

    „Ich sage aufrichtig: Unsere Widersprüche haben keinen objektiven Charakter. Das ist, wie viele in Russland schon heute sagen, ausschließlich eine subjektive Frage. Sie hängt mit der Politik und der Position der russischen Führung zusammen“, führt die Nachrichtenagentur BELTA Auszüge aus einem Interview Lukaschenkos für die österreichische Zeitung „Die Presse“ an.

    Aber im Ganzen sind die Beziehungen zwischen den beiden Ländern normal, so Lukaschenko.

    „In unseren Beziehungen gibt es nichts Tragisches. Absolut nichts. Wir können im Laufe eines Monats, spätestens bis zum Ende des laufenden Jahres, alle Probleme lösen. Sogar jene Probleme, die wir bisher nicht gelöst haben. Aber sie sind für uns strategisch“, sagte Lukaschenko in dem Interview.

    Im Juni verbot Russland die Einfuhr von weißrussischen Molkereierzeugnissen, weil diese nicht den neuen technischen russischen Vorschriften entsprachen. Die Seiten unterzeichneten am 17. Juni ein Protokoll, wonach die russische Aufsichtsbehörde genehmigte, die Milcherzeugnisse in der Zeit der Neuausfertigung der Dokumente an Russland zu liefern.