22:08 18 Juli 2018
SNA Radio
    Politik

    Papst ruft zu Ausarbeitung globaler Strategie für Kampf gegen Ungerechtigkeit auf - MEHR

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0
    VATIKAN, 12. Juli (RIA Novosti). Papst Benedikt XVI. hat aufgerufen, eine globale koordinierte Strategie zur Beseitigung der sozialen Ungleichheit und Ungerechtigkeit in der gegenwärtigen Welt auszuarbeiten, berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent.

    „In der Welt bestehen soziale Ungleichheit und strukturelle Ungerechtigkeit, die nicht mehr zu dulden sind. Neben dringlichen Initiativen erfordern sie eine koordinierte Strategie, die auf die Suche nach globalen und langfristigen Lösungen gerichtet ist“, sagte der Papst in seiner traditionellen Sonntagspredigt im Vatikan.

    Der Aufruf des Papstes hängt zweifellos mit den Entscheidungen des G8-Gipfels zusammen, der am Freitag im italienischen L’Aquila zu Ende ging.

    Das war der erste G8-Gipfel nach dem Beginn der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Deshalb wurde der Kampf gegen ihre Folgen zum Schlüsselthema aller Diskussionen des Forums. Allerdings beschränkten sich die G8-Staatschefs nicht auf Wirtschaftsfragen. Sie nahmen nach zahlreichen Treffen mehr als zehn Dokumente an. Darunter die Erklärungen über das Klima, die Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen, den Kampf gegen den Terrorismus, die Lebensmittelsicherheit und über Afrika.

    Der Papst brachte auch seine ernsthafte Besorgnis im Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen in Honduras zum Ausdruck, wo sich Ende Juni ein Staatstreich ereignete, der zum Sturz von Präsident Manuel Zelaya führte.

    Benedikt XVI. rief auf, darum zu beten, dass alle Teilnehmer dieser Ereignisse den Weg des Dialogs, der gegenseitigen Verständigung und der Aussöhnung gehen.

    Abschließend forderte er auf, im Zusammenhang mit dem Beginn der Zeit des Sommerurlaubs die Verkehrsregeln einzuhalten und auf den Straßen aufmerksam zu sein.

    „Ein guter Urlaub beginnt gerade damit“, sagte der Papst.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren