15:55 18 Dezember 2017
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    Deutschland-Besuch: Medwedew bespricht mit Merkel breiten Themenkreis

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    Russlands Präsident Dmitri Medwedew begibt sich am Donnerstag nach München, wo er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entwicklung der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel und die Energiesicherheit besprechen wird.

    MOSKAU, 16. Juli (RIA Novosti). Russlands Präsident Dmitri Medwedew begibt sich am Donnerstag nach München, wo er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Entwicklung der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel und die Energiesicherheit besprechen wird.

    Er wird sie auch über die Ergebnisse des Moskau-Besuches von US-Präsident Barack Obama informieren.

    Das teilte der Präsidentenberater Sergej Prichodko am Mittwoch mit.

    Ihm zufolge hat der russische Staatschef auch die Absicht, an einer Sitzung des russisch-deutschen Forums "Petersburger Dialog" teilzunehmen.

    Außerdem beabsichtigen die Seiten, die Beziehungen Russland-Nato, die Situation in Afghanistan und Iran sowie die nordkoreanische Atomproblematik zu besprechen, so Prichodko.

    "Es ist nicht ausgeschlossen, dass beide Seiten auch den Kampf gegen die Piraterie anschneiden werden", führte er aus.

    Laut ihm haben beide die Absicht, die Umsetzung der gemeinsamen Entscheidungen zu erörtern, die auf dem G8-Gipfel im italienischen L'Aquila dank der konstruktiven Vorgehensweisen Russlands und Deutschlands getroffen wurden.

    Wie Prichodko sagte, wird es beim Treffen des russischen Präsidenten und der Bundeskanzlerin um den bevorstehenden G20-Gipfel im amerikanischen Pittsburgh und um die europäische Sicherheit gehen. Russland rechne auf eine Fortsetzung des Dialogs zum Abschluss des Vertrages über die europäische Sicherheit.

    Vor der Krise nahm Deutschland eine lange Zeit die führenden Positionen im Außenhandelsumsatz Russlands ein. Im Jahr 2008 wurde ein Rekordniveau in Höhe von 67,2 Milliarden Dollar gegenüber 32,9 Milliarden Dollar im Jahre 2005 erzielt.

    Ende des ersten Quartals dieses Jahres war ein wesentlicher Rückgang des Außenhandelsumsatzes zu verzeichnen: um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

    "In diesem Zusammenhang ist es geplant, im Rahmen der diesjährigen zwischenstaatlichen Konsultationen nicht nur die staatlichen Unterstützung der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel, sondern auch die Möglichkeiten eines schnelleren Übergangs von traditionellen Handelsformen zu einer umfassenden Kooperation zu prüfen", sagte Prichodko.

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