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    Russland erwartet nach georgisch-abchasischem Pilottreffen Entspannung in Südkaukasien

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    MOSKAU, 16. Juli (RIA Novosti). Das russische Außenministerium ist mit dem ersten Treffen zwischen Georgien und Abchasien seit dem Kaukasus-Konflikt, das am 14. Juli im abchasischen Gali stattfand, zufrieden und erwartet konkrete Ergebnisse von den weiteren Treffen.

    An dem Pilottreffen haben Vertreter der UNO, der EU, Georgiens, der unabhängigen Republik Abchasien und Russlands teilgenommen.

    "Wir sind mit dem Pilottreffen, das am 14. Juli in Gali stattgefunden hat, zufrieden, begrüßen es und werden an diesem Mechanismus weiter teilnehmen", sagte der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin am Donnerstag.

    Russland bewerte den Mechanismus, der an der georgisch-abchasischen Grenze in Gang gesetzt wurde, als Element der Stabilisierung der Situation im Südkaukasus.

    "Ob wir es wollen oder nicht, wir werden stets mit Versuchen einer Obstruktion und einer negativen Einwirkung auf die Situation durch Georgien konfrontiert. Es ist erfreulich, dass georgische Vertreter in einer recht ruhigen Manier an diesem Treffen teilgenommen haben", fügte der Diplomat an.

    Der Beschluss, die regelmäßigen Kontakte zwischen Georgien und Abchasien wieder aufzunehmen, wurde in der vierten Runde der Genfer Diskussionen über die Sicherheit im Südkaukasus am 17. und 18. Februar 2009 angenommen.

    Dieser Dialog wurde als Mechanismus zur Vorbeugung von Zwischenfällen beziehungsweise für ein schnelles Reagieren darauf im georgisch-abchasischen Konfliktraum bezeichnet.

    Georgien und Abchasien haben seit 2007 wegen der Zuspitzung der Situation im georgisch-abchasischen Konfliktraum auf jegliche Verhandlungen verzichtet.

    Das Ziel der neuen Gespräche ist, die Situation in der Region möglichst bald zu stabilisieren. Beim Treffen am 14. Juli in Gali haben Georgien und Abchasien vereinbart, alle zwei Wochen die Gespräche über die Abwendung von Zwischenfällen an der georgisch-abchasischen Grenze fortzusetzen.

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