10:58 24 August 2017
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    Russischer Diplomat: Moskauer Nahostkonferenz soll Friedensprozess wiederbeleben

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    Russlands Diplomatie bereitet eine Nahostkonferenz in Russland als einen Meilenstein auf dem Weg zur Wiederbelebung aller Aspekte des regionalen Friedensprozesses vor.

    TEL AVIV, 23. Juli (RIA Novosti). Russlands Diplomatie bereitet eine Nahostkonferenz in Russland als einen Meilenstein auf dem Weg zur Wiederbelebung aller Aspekte des regionalen Friedensprozesses vor. Das stellte Alexander Saltanow, Nahost-Sonderbeauftragter des Präsidenten Russlands, in einem RIA-Novosti-Gespräch fest.

    Momentan befindet sich das Forum noch in der Etappe der Festlegung der Hauptparameter wie Inhalt, Termin und geplante Resultate. Dabei haben alle wichtigsten Akteure, einschließlich Israels und der Palästinenser, ihre Teilnahme an der Konferenz zugesagt.

    "Für Russland ist diese Konferenz kein Selbstzweck", sagte der Diplomat. "Wir möchten, dass dies zu einem Meilenstein auf dem Weg zu einer umfassenden Wiederbelebung des Friedensprozesses in allen Aspekten wird."

    "Wir führen derzeit Konsultationen mit allen interessierten Seiten, um den Inhalt des Forums und die Tagesordnung festzulegen und Resultate zu konzipieren, die für alle und in erster Linie für die in den Konflikt verwickelten Seiten annehmbar wären... Die Seiten sollten ihre Positionen so gestalten, dass sie selbst dadurch einander näher gebracht und sich nicht voneinander wegbewegen", so Saltanow.

    "Die Frage eines Termins ist dabei sekundär, wenn auch wichtig. Die Chancen, die für die Wiederbelebung des Friedensprozesses bestehen, dürfen nicht verpasst werden. Wer weiß, wie sich die Ereignisse in der Region entwickeln werden, wenn wir im jetzigen Zustand verharren."

    Im Rahmen seiner jüngsten Nahostreise hatte Saltanow den Libanon, Syrien und Jordanien besucht. In Israel traf er am Montag und Dienstag mit Premier Benjamin Netanjahu und dem Chef des nationalen Sicherheitsrates Uzi Arad zusammen. Am gestrigen Mittwoch besuchte er das Territorium der Palästinensischen Autonomie und wurde dort vom PNA-Chef Mahmoud Abbas empfangen.

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