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    Diskussion über US-Teilnahme an EU-Mission in Georgien unseriös - Karassin

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    Die von georgischen Medien angeregte Diskussion über die Teilnahme von US-Beobachtern an der Mission der Europäischen Union (EU) in Georgien ist laut dem russischen Vizeaußenminister Grigori Karassin unseriös.

    BRÜSSEL, 23. Juli (RIA Novosti). Die von georgischen Medien angeregte Diskussion über die Teilnahme von US-Beobachtern an der Mission der Europäischen Union (EU) in Georgien ist laut dem russischen Vizeaußenminister Grigori Karassin unseriös.

    "Dass unsere westlichen Partner und die Georgier alle flexiblen Formeln einer Verlängerung der Mandate der OSZE-Beobachter in Südossetien und der UN-Beobachter in Abchasien beharrlich abgelehnt haben, zeugt nach meiner Meinung davon, dass ihre Position gerade darin besteht, die internationale Präsenz in der Region zu beenden und Russland und die USA unmittelbar auf einander zu hetzen", sagte der Diplomat am Donnerstag in Brüssel.

    Wenn das stimme, sollte die Diskussion nicht mit den Georgiern und georgischen Journalisten, sondern mit Vertretern der USA und der EU fortgesetzt werden.

    Die EU ist die einzige Organisation, deren Beobachter sich auf dem Territorium Georgiens - in den Grenzgebieten zu Südossetien und Abchasien - aufhalten. Am Donnerstag hatten georgische Massenmedien berichtet, Parlamentspräsident David Bakradse habe die Hoffnung darauf geäußert, dass die USA eine positive Entscheidung zu ihrem Einstieg in die EU-Mission in der Region treffen würden.

    Zur jüngsten Empfehlung des weißrussischen Außenministeriums an die Bürger des Landes, nach Südossetien und Abchasien nur über Georgien zu reisen, sagte Karassin, dass diese Position kaum verständlich sei. "Für mich ist diese Erklärung merkwürdig, sie ist absolut nicht logisch und unverständlich. Man sollte den Urheber dieser Erklärung feststellen, weil sie den bisherigen Äußerungen von weißrussischen Amtsträgern und Vertretern der Öffentlichkeit in vieler Hinsicht widerspricht."

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