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    Umfrage: Obama sorgt international für besseres US-Image

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    US-Präsident Barack Obama sorgt für eine wesentliche Verbesserung des US-Images in der Welt.

    WASHINGTON, 24. Juli (RIA Novosti). US-Präsident Barack Obama sorgt für eine wesentliche Verbesserung des US-Images in der Welt. Das geht aus einem Jahresbericht des Forschungsinstituts Pew Research Center hervor, der am Donnerstag in Washington veröffentlicht wurde.

    Wie es in der Studie zugleich betont wird, war die positive Einstellung in den meisten Ländern der Welt gegenüber den USA im Vorfeld des Wahlsieges Obamas stark zurückgegangen.

    Diese Dynamik sieht beispielsweise in Deutschland wie folgt aus: 2000 waren 78 Prozent der Befragten positiv gegenüber den USA eingestellt, 2007 waren es 30 Prozent, Anfang 2009 bereits 64 Prozent. In Frankreich: 2000 - 62 Prozent, 2007 - 39 Prozent und 2009 - 75 Prozent.

    In Russland stieg der Anteil der US-Sympathisanten von 37 Prozent 2000 auf 44 Prozent in diesem Jahr.

    Etwas zurückgegangen ist dieser Anteil in Israel: von 78 Prozent 2003 auf 71 Prozent 2009 - sowie in Japan (77 Prozent 2000 gegenüber 59 Prozent 2009) und Argentinien (50 Prozent 2000 gegenüber 38 Prozent 2009).

    Dank seiner Kairo-Rede erwarb Obama Sympathisanten in der moslemischen Welt. In Indonesien stieg das Vertrauen gegenüber den USA von 13 Prozent 2003 auf 62 Prozent 2009 und in Jordanien von einem Prozent 2003 auf 25 Prozent 2009.

    "Diese Erfolge sind in erster Linie mit dem persönlichen Vertrauen gegenüber Barack Obama und weniger mit seiner Politik verbunden", heißt es im Bericht.

    In Afrika hat Obama nach Angaben der Experten das höchste Rating mit 90 Prozent in Kenia. 96 Prozent der Bürger dieses Landes wissen, dass Obamas Vater ihr Landsmann ist.

    In Deutschland ist der US-Präsident populärer als Bundeskanzlerin Angela Merkel (93 gegen 75 Prozent) und in Frankreich populärer als Präsident Nicolas Sarkozy (91 zu 53 Prozent). In Russland verliert er allerdings gegenüber Präsident Dmitri Medwedew mit 37 zu 76 Prozent.

    Die geringste Sympathie gegenüber den USA weisen Pakistan mit 16 und die Türkei mit 14 Prozent auf.

    Befragt wurden rund 27 000 Einwohner von 25 Ländern. Die Umfrage fand vom 19. Mai bis zum 14. Juni statt.

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