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    Sakajew kann am Freitag seine Heimkehr bekannt geben-„Kommersant“

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    MOSKAU, 24. Juli (RIA Novosti). Der Führer der tschetschenischen Separatisten Achmed Sakajew, nach dem Russland die internationale Fahndung eingeleitet und dem Großbritannien politisches Asyl gewährt hatte, wird am Freitag in der norwegischen Hauptstadt Oslo eine Erklärung nach den Verhandlungen mit Behörden Tschetscheniens abgeben und kann seine Heimkehr ankündigen.

    Das schreibt die Zeitung „Kommersant“.

    Im Jahr 2001 wurde von der russischen Generalstaatsanwaltschaft landesweit und international die Fahndung nach Sakajew eingeleitet. Ihm legte man Terrorismus, Organisation von Morden an der friedlichen Bevölkerung und Angehörigen von Armee und Miliz zur Last.

    Das Londoner Gericht verweigerte 2003 seine Auslieferung, und das britische Innenministerium gewährte Sakajew politisches Asyl.

    Nach Angaben der Zeitung führten Dukwacha Abdurachmanow, Vorsitzender des tschetschenischen Parlaments, und Sakajew in Oslo zweitägige Verhandlungen unter Vermittlung Ivar Amundsens, Leiter der norwegischen Völkerrechtsorganisation „Friedensforum Tschetscheniens“, durch.

    Tschetscheniens Präsident Ramsan Kadyrow sagte am 30. Mai, dass Sakajew zu jeder Zeit in die Heimat zurückkehren dürfe, denn er habe an militärischen Handlungen gegen die föderalen Kräfte nicht unmittelbar teilgenommen.

    Das war nicht die erste Erklärung Kadyrows über die Möglichkeit der Rückkehr Sakajews.

    Nach den vorangegangenen derartigen Äußerungen teilte Saak Karapetjan, Leiter der Hauptverwaltung für völkerrechtliche Zusammenarbeit bei der russischen Generalstaatsanwaltschaft, mit, dass es keine Gründe für eine Neubewertung der gegen Achmed Sakajew vorgebrachten Anschuldigungen gebe.

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