08:25 23 August 2017
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    USA schließen Möglichkeit von Waffenlieferungen an Georgien nicht aus

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    Die USA schließen die Möglichkeit von Waffenlieferungen an Georgien, das der Nato beizutreten wünscht, nicht aus.

    MOSKAU, 24. Juli (RIA Novosti). Die USA schließen die Möglichkeit von Waffenlieferungen an Georgien, das der Nato beizutreten wünscht, nicht aus.

    Das teilt die Nachrichtenagentur France Presse unter Hinweis auf eine Erklärung des Vertreters des US-Außenministeriums, Philip Crowley, mit.

    „Wie Sie wissen, ist eine der Hauptbedingungen für den Nato-Beitritt das Vorhandensein von Waffen, die den Standards der Allianz entsprechen, sowie der Beitrag des Landes zur Aufstockung der militärischen Stärke der Nato“, sagte Crowley.

    Ihm zufolge wird die Entscheidung über mögliche militärische Hilfe für Georgien die Beziehungen zu Russland nicht beeinflussen.

    „Ich bin sicher, dass wir den politischen Dialog mit Russland zu diesen Problemen fortsetzen werden“, unterstrich er.

    Wie zuvor mitgeteilt worden war, sagte US-Vizepräsident Joe Biden, der zu einem offiziellen Besuch in Georgien eingetroffen war, dass die Vereinigten Staaten an der „Aufrechterhaltung der georgischen Armee in einem arbeitsfähigen Zustand“ arbeiten.

    Aber nach seinen Worten beschränken sich die Handlungen der USA nur auf die Planung, die Ausbildung und die Organisation.

    Biden bestätigte auch die Absicht Washingtons, die Pläne von Tiflis für den Nato-Beitritt zu unterstützen.

    Die USA und Georgien unterzeichneten am 9. Januar 2009 eine Charta über strategische Partnerschaft, in deren Rahmen sie unter anderem auch über Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich übereinkamen.

    In der Charta geht es unter anderem um die Absicht der beiden Länder, sich um eine Vergrößerung des Potenzials Georgiens zu bemühen sowie um die Ausarbeitung eines strukturierten Plans zu einer stärkeren operativen Wechselwirkung zwischen der Nato und Georgien.

    Wie die amerikanische Zeitung „Washington Post“ zuvor mitgeteilt hatte, rief Georgiens Präsident Michail Saakaschwili die USA auf, einen Komplex von Defensivwaffen zum Schutz gegen einen möglichen Angriff durch Russland an die Republik zu liefern.

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