06:18 23 August 2017
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    Moskau prüft Lukaschenkos Kritik zum russisch-weißrussischen Unionsstaat

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    Der weißrussische Präsident Alexander Luakschenko hat am Donnerstag das Herangehen Moskaus an das Projekt für den russisch-weißrussischen Unionsstaat kritisiert.

    MOSKAU, 24. Juli (RIA Novosti). Der weißrussische Präsident Alexander Luakschenko hat am Donnerstag das Herangehen Moskaus an das Projekt für den russisch-weißrussischen Unionsstaat kritisiert. In Moskau befasst man sich jetzt mit der Bewertung dieser Kritik.

    Wie es am Freitag aus den russischen Diplomatenkreisen inoffiziell hieß, wird die Äußerung Lukaschenkos geprüft. Es lägen noch keine Kommentare dazu vor.

    Der weißrussische Präsident hatte am Vortag in einer Beratung mit den Leitern der weißrussischen auswärtigen diplomatischen Missionen geäußert, der Unionsstaat von Weißrussland und Russland sei "ein unvollendetes Projekt, jedoch kein Misserfolg und keine Utopie".

    Laut dem weißrussischen Staatschef werden in Russland nicht nur die Beziehungen innerhalb des Unionsstaates, sondern auch die Rolle und die Arbeitsmethoden im GUS-Raum, in Europa und Asien und in der Welt insgesamt gedanklich verarbeitet.

    Dabei würden in den Beziehungen zwischen Moskau und Minsk "immer öfter strittige Momente aufkommen, die mitunter einen konsequenten und systematischen Charakter vermuten lassen".

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