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    EU verspricht überparteiliche Untersuchung der August-Ereignisse in Südossetien

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    Die EU-Mission zur Untersuchung der Ereignisse vom August 2008 im Kaukasus hat versprochen, ihren Bericht "unpartaiisch, anhand von Tatsachen und einer Expertenanalyse sämtlicher vorliegenden Informationen" zu verfassen.

    MOSKAU, 28. Juli (RIA Novosti). Die EU-Mission zur Untersuchung der Ereignisse vom August 2008 im Kaukasus hat versprochen, ihren Bericht "unpartaiisch, anhand von Tatsachen und einer Expertenanalyse sämtlicher vorliegenden Informationen" zu verfassen.

    Das teilte das Informations- und Presseamt des russischen Außenministeriums am Dienstag unter Berufung auf die Chefin der EU-Delegation, Heidi Tagliavini, mit.

    Tagliavini hatte sich am Dienstag in Moskau mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Grigori Karassin getroffen.

    Die russische Seite habe auf "die Wichtigkeit einer unvoreingenommenen Einschätzung der Ursachen für das Geschehene und der genauen Reihenfolge der Ereignisse" aufmerksam gemacht, so die Mitteilung.

    "Von russischer Seite wurde die Aktualität der dokumentarischen Belege zu den Fakten der georgischen Aggression gegen Südossetien im August 2008 hervorgehoben - unter Berücksichtigung aller Materialien, die früher von russischen Vertretern als auch von Vertretern anderer Länder und internationaler Organisationen an die Experten der Mission übergeben worden waren", heißt es.

    Die georgische Armee hatte in der Nacht zum 8. August Südossetien überfallen und dessen Hauptstadt Zchinwali teilweise zerstört. Russland schickte zum Schutz der südossetischen Einwohner, von denen viele die russische Staatsbürgerschaft haben, seine Truppen nach Südossetien, die nach fünftägigen Kämpfen die georgischen Militärs aus der Region verdrängten.

    Im August 2008 wurden Südossetien und Abchasien von Russland als unabhängige Staaten anerkannt.

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