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    Irans Außenminister macht Westen für Juni-Krawalle verantwortlich

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    Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki hat Großbritannien und andere westliche Staaten für die blutigen Unruhen nach der Präsidentenwahl vom 12. Juni in Iran verantwortlich gemacht.

    MOSKAU, 31. Juli (RIA Novosti). Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki hat Großbritannien und andere westliche Staaten für die blutigen Unruhen nach der Präsidentenwahl vom 12. Juni in Iran verantwortlich gemacht.

    „Westliche und europäische Staaten, insbesondere Großbritannien, haben sich in die iranischen Wahlen eingemischt“, zitierte ihn die Nachrichtenagentur AFP. Diese Staaten hätten durch Massenmedien zu Unruhen und zum Bau von Bomben aufgewiegelt und seien deshalb für die Verbrechen verantwortlich, die nach den Wahlen begangen worden seien.

    Bei den Juni-Krawallen in Iran waren nach amtlichen Angaben rund 30 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Die Führung in Teheran warf Großbritannien und anderen westlichen Staaten bereits mehrmals Einmischung in die inneren Angelegenheiten Irans vor. Im Mullah-Staat wurden mehrere Briten und andere Ausländer festgenommen. Darüber hinaus wurde ein BBC-Korrespondent aus Iran ausgewiesen.

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