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    Putin mahnt Polen zur Aufarbeitung der „Schatten der Vergangenheit“

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    Putin in Polen. Suche nach Annäherung? (22)
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    Vor dem Auftakt seines Polen-Besuchs hat der russische Regierungschef Wladimir Putin davor gewarnt, die peinlichen Seiten der Geschichte für neue Konflikte zu missbrauchen.

    MOSKAU, 31. August (RIA Novosti). Vor dem Auftakt seines Polen-Besuchs hat der russische Regierungschef Wladimir Putin davor gewarnt, die peinlichen Seiten der Geschichte für neue Konflikte zu missbrauchen.

    Am Dienstag trifft Putin mit seinem polnischen Amtskollegen Donald Tusk zusammen und nimmt an den Veranstaltungen anlässlich des 70. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges in Danzig teil.

    „Die Schatten der Vergangenheit dürfen die derzeitige und erst recht die künftige Kooperation zwischen Russland und Polen nicht beeinträchtigen“, schrieb Putin in einem Gastbeitrag für die Montagausgabe der polnischen Zeitung „Gazeta Wyborcza“. Es sei „äußerst verantwortungslos“, die Geschichte zu „präparieren“ sowie Anlass für gegenseitige Ansprüche und Kränkungen zu suchen.

    Der 1939 geschlossene Hitler-Stalin-Pakt sei zweifelsohne zu verurteilen: „Einen Jahr davor unterschrieben Frankreich und England aber das Münchner Abkommen mit Hitler, indem sie alle Hoffnungen auf eine einheitliche Front im Kampf gegen den Nazismus zunichte machten“.

    Wie ein russischer Regierungssprecher mitteilte, will Putin auch auf das Thema Raketenabwehr eingehen. Man werde dabei die „Signale von der neuen US-Regierung“ berücksichtigen. Polnische Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, Washington sei offenbar geneigt, auf die geplante Stationierung von Abfangraketen in Polen und einer Radaranlage in Tschechien zu verzichten.

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